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Über mich

Dieses Gedicht habe ich für meine Lehrmeisterin zum 70 Geburtstag geschrieben.(Vor ca.12 Jahren)
Es spiegelt ein bisschen meine Lehrzeit wieder.
Meine Lehrmeisterin hat über 30 Lehrlinge ausgebildet, wobei ca. 25% auch noch die Meisterprüfung gemacht haben.

Heute wird es plötzlich wahr,
Frau Taupadel ist jetzt 70 Jahr.

Es gibt sehr viel zu berichten und,
und ich fang`jetzt an mit dichten.

Die Lehre hat uns zusammen gebracht,
und nun haben wir schon 20 Jahre geschafft.

Ich hoffe es werden noch viele mehr,
denn jetzt brauch`ich Sie als Freundin sehr.

Auf Ihren Rat legte ich stets viel Wert,
denn Sie waren nie ein Heimchen am Herd.

Doch darauf komm`ich später zurück,
jetzt blick`ich erstmal auf 20 Jahre zurück.

Mein Berufswunsch war nicht schwer,
alles andere außer Friseur!!!

Doch der Arbeitsmarkt war total voll,
und Mutter sagt „Du wirst Friseur“, na, toll!

Salon Taupadel suchte eine Azubine,
und wer kam? Ich ! und nicht grad`als Turbine!

Mein Zeugnis wurde genaustens studiert,
aha, in Sport ne`1, schon engagiert.

Das war im Jahr 76`am 1. August,
ich lernte Friseur, welch ein Frust.

Färben,tönen und auch Haare legen,
und dann auch noch den Laden fegen.

Haare waschen und auch schneiden,
artig sein und freche Worte meiden.

All`das war für mich ein Grauss,
ich wollte einfach nur hier raus.

Doch die Jahre gingen so dahin,
und auf einmal sah ich einen Sinn.

Ich wurde jeden Tag ein bisschen schlauer,
benahm mich auch nicht mehr wie ein Bauer.

Und plötzlich war ich stolzer Geselle,
und mit der Schere ganz schön schnelle.

Ihr größtes Interesse galt stets den jungen Leuten,
Sie haben sie gefördert, behütet, belehrt statt auszubeuten.

Es war immer ein familiäres Klima,
in den meisten Salons war es nie da.

Kurz gesagt und mit viel bedacht,
Sie haben aus uns gute Friseure und Menschen gemacht.

Das ganze geschah mit viel Liebe und noch mehr Räson,
und deshalb führen auch viele heut` ihren eignen Salon.

Seit langem können Sie schon ihren Hobbys frönen,
und brauchen keine Haare mehr zu fönen.

Spazieren geh`n, Rad fahren und auch schwimmen,
nichts kann Sie aus der Ruhe bringen.

Das Rentnerleben haben Sie sich redlich verdient,
und von Azubis und Kundschaft sind Sie sicher auch bedient.

Wir wünschen Ihnen ein langes Rentnerleben,
und darauf woll`n wir einen heben.

Es gibt sicher noch viel mehr zu berichten,
doch ich hör`jetzt auf mit dichten.

Für die Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute,
Sie schaffen`s schon so wie wir`s vermuten.

Es unterschreibt ganz keck,
die kleine Regina Kubanek.

Und hier ist noch was wichtiges von mir, nämlich mein Meisterbrief!